✨Workshops✨

Ich werde häufiger gefragt, ob ich in diesem Jahr nochmal Workshops zum Thema Möbelaufarbeitung gebe.
Im letzten Jahr gab es verschiedene Module, die ich in mehreren Städten und auf der Kreativ Messe in Stuttgart gegeben habe. 🙌🛠
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„Ja“ – da ist etwas in Planung! ☺️
Ende August/Anfang September kann ich Euch mehr dazu sagen! 😉
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Kürzlich haben mir schon zwei Workshop-Teilnehmerin ihre aufgearbeiteten Möbelstücke gezeigt: ein gedrechselter Esstisch und eine Truhe und ich muss gestehen, dass ich von beiden Möbelstücken wirklich begeistert bin! Ich denke, ich werde sie euch mal vorstellen… 🤔
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Also, bleibt am Ball, ich gebe bescheid, sobald es spruchreif wird! 💪
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Foto: @alessandrodematteis
MUA: @minska_makeup_hair
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Zwischenstand nach 2-3 Arbeitsstunden…

…lieber immer mit einer sehr feinen Körnung beginnen abzuschleifen! 🙄
Ich bin da manchmal zu hastig, das gebe ich zu! 😐

Also nachdem der Korpus samt hauchdünnen Teakholzfurnier mit 180 K und das massive Buchenholz Gestell mit 150 K abgeschliffen wurde, habe ich eine eigene Beize-Mischung aus Teakgold und Eiche hell angesetzt und aufgetragen. Von dem Farbton bin ich echt begeistert, denn er leuchtet richtig schön 🤩🤩🤩.

Bis jetzt läuft alles gut!
Morgen wird lackiert und Montag bei Ortloff in Köln ausgeliefert… 😁🙌





Meine Idee hat funktioniert 💡

Das Furnier klebt gleichmäßig auf der Deckplatte! 👍

Begeisterung klingt bei mir trotzdem anders…😐

Beim nächsten Mal kommt statt des fusselfreien Tuches eine Lage Backpapier zwischen das feuchte Furnier und den Brettchen, die ich zum anpressen verwende! Diesen Tipp hat mir übrigens gerade @missnorden2310 gegeben.

Darauf bin ich echt gespannt, weil es auch Sinn macht: Backpapier ist glatt und ölig, deshalb klebt es nicht fest. 🤔💪

Was habt ihr noch für Kniffe, die jeder kennen sollte? 😁



Hier die einzelnen Schritte….

Hier die einzelnen Schritte der insgesamt etwa siebenstündigen Aufarbeitung des Armlehnstuhls von 1890:

abschleifen, verleimen, 1. Mal ölen, Sitzfläche abschlagen, neu gurten und Polstern, mit Leder beziehen, Ziernägel setzen, 2. Mal ölen und zwischendurch immer wieder kleine Defekte verleimen oder auswachsen.

Meine Kundin, übrigens die erste Sicherheitsingenieurin Deutschlands (wenn nicht sogar weltweit 😯👍), war heute sehr sehr happy mit dem Ergebnis und hat mir direkt mit den nächsten Stühlen „gedroht“, die komplett aufgearbeitet werden könnten… 💪😁🎉

Habe nichts dagegen! 😉


Fertig ist der Armlehnstuhl! 💪

Abgeschliffen, verleimt und zweifach geölt. Die Sitzfläche ist neu bezogen und mit klassischen Ziernägeln versehen. Ich mag ihn so sehr gern und würde ihn am liebsten behalten 😂🙌….bin gespannt, was meine Kundin gleich dazu sagt…. 🙂

P.S.: musste mich wegen leichtem Nieselregel mit dem Video etwas beeilen…. 🙄


Sitzfläche von einem fast 130 Jahre alten Stuhl abschlagen…😅

Bis etwa in die 1950er Jahre wurde noch alles mit Nägeln befestigt, heutzutage verwenden wir (Gott sei Dank) Klammern, die mittels Hand- oder Drucklufttacker gesetzt werden. 👍

Es ist ganz schön viel Arbeit, jeden einzelnen Nagel zu entfernen, aber auch einfach notwendig bei so einer schmalen Zarge. Irgendwo muss ja Platz für die Klammern und vor allem für die neuen Ziernägel sein! ☝️

Und an der Video-Qualität arbeite ich noch, versprochen! ✌️😁


Achtsam feilen…

Bei meinem Sekretär, den ich morgen ausliefere, fehlte noch eine Schlüsselbuchse. Unter 20-30 verschiedenen Modellen habe ich bei Schallenberg in Köln [unbezahlte Werbung] die ähnlichste Buchse ausgesucht.

Für den passgenauen Einbau musste der untere Teil der Öffnung mit einer sehr feinen Feile achtsam ausgefeilt werden. Dabei ist wirklich Fingerspitzengefühl gefragt!! 👌

Die minimalen Schadstellen um die Schlüsselbuchse herum habe ich mit Wachs ausgebessert…

Puh, ich freue mich gerade sehr, dass diese trickige Reparatur so gut funktioniert hat! 😅



Hatte ich gesagt, dass ich ein freies Wochenende habe? 🤔🙄

Hat sich jedenfalls erledigt!
Mein schöner Sekretär, den ich bei Ortloff ausgestellt habe, wurde heute morgen an ein nettes französisches Ehepaar verkauft. 🎉

Jetzt darf ich einen neuen Sekretär vor Ortloff fertig machen, muss aber schön die Reihenfolge meiner Aufträge einhalten, sonst ist’s unfair. 🤨

Also freies Wochenende ade, her mit dem Armlehnstuhl…. 💪

Der ist nach 2 Stunden Schleifarbeit wieder schön hell, die Macken sind herausgeschliffen, indem ich die Kanten gebrochen habe. Jetzt wird verleimt und geölt und dann gepolstert…. 🙌


Wie erwartet bin ich fündig geworden…

Wie erwartet bin ich bei Gummi Grün bzw. Leder Salscheid fündig geworden!

Worüber ich mir im Vorfeld dummerweise keine Gedanken gemacht habe, ist die genaue Größe meiner Sitzfläche, denn hier sind „gute große Reststücke“, die ich für meinen Sitz verwenden wollte, schnell vergriffen. Also schneidet mir der Schuster ein Stück Leder auf Maß. Bei 200 € pro Quadratmeter im Zuschnitt sollte das Maß wohl überlegt sein… 🤔. Tja, da stehe ich nun und schätze meine Sitzfläche auf 45x45 cm, kostet 40,50 €! 😲

Wäre jetzt toll, wenn es passt! 😬💪

Ich finde das Geschäft in der Kölner Innenstadt sehr bemerkenswert: seit über 100 Jahren lagern in den über 100 Schubläden die tollsten Schätze! Spannende Kleinteile, Ersatzteile und wunderschöne Beschläge 😍. Und natürlich sind die Herrschaften waschechte Kölner und können nicht nachvollziehen, dass ich aus Köln weggezogen bin. Naja, vielleicht komme ich ja bald wieder, denn ich vermisse Köln schon…😔

Was ist deine Lieblingsstadt? 🤩


Auf gehts….ich besuche gleich zwei absolute Fachgeschäfte in der Kölner Innenstadt…

Auf gehts….ich besuche gleich zwei absolute Fachgeschäfte in der Kölner Innenstadt: Leder Salscheid und Gummi Grün (unbezahlte Werbung), um ein kleines Stück schwarzes Leder für meinen Stuhlsitz zu besorgen…

Fachgeschäfte muss man in der heutigen Zeit wirklich unterstützen, wertschätzen und anpreisen, denn dort stehen noch Menschen, die sich für eine Beratung Zeit nehmen und man kann die Produkte eben anschauen und anfassen. Gerade im Interior Bereich finde ich das äußertest wichtig!

Habt Ihr spannende Fachgeschäfte, die eine Empfehlung wert sind? Dann her mit den Tipps! Gern Köln und Umgebung…. 💪



Sold! 60s Sekretär von Egon Ostergaard, Teakholz

Hallo zusammen!

Hier die Infos zu dem frisch aufgearbeiteten Möbelstück:

Objekt: verschließbarer Sekretär, heuausziehbare Schreibfläche, eine verschließbare große Schublade.

Designer: Egon Ostergaard, made in Schweden.

Material: Teakholz-Furnier, Gestell schwarz lackiert.

Behandlung: Schubladenfronten abgeschliffen, gebeizt und lackiert, übriger Korpus angeschliffen und lackiert. 2-3 mit Hartwachs ausgebesserte Schadstellen. Leichte altersbedingte Patina. Weiterlesen



Ganze sechs Werkstattstunden…

Ganze sechs Werkstattstunden waren notwendig um die Schönheitsfehler bei dem schwedischen Glanzstück auszubessern und die Oberfläche komplett neu zu lackieren. 😅

Dafür musste der Sekretär in seine Einzelteile zerlegt werden und z.B. die mit Weichwachs unfachmännisch geflickten Furnierschäden ausgekratzt und mit Hartwachs korrigiert werden. 🤓

Viele Kleinigkeiten, die man beim Ankauf übersieht oder zeitlich unterschätzt. Trotzdem bin ich immer froh, wenn ich alle Makel entdeckt und letztendlich ausgebessert habe um den Kostbarkeiten ein zweites neues Leben zu schenken. 💝

 


Noch pünktlich zum Shopping-Samstag:

das außergewöhnliche Mid Century-Schätzchen hat jetzt einen verdienten Platz bei Ortloff in Köln im Eingangsbereich. 😍🎉

Auf dass ich noch viele solcher Schätzchen aufarbeiten und ausstellen darf!

Ein ganz herzliches Dankeschön an Ortloff und Soennecken 🙏🙏🙏

 


Vintagemöbel aufzuarbeiten ist meistens mehr Arbeit…

Vintagemöbel aufzuarbeiten ist meistens mehr Arbeit, als auf den ersten Blick erkennbar ist.
Wen wundert es? Sie haben ja auch meist fünfzig bis hundert Jahre auf dem Buckel!

Ich habe den Sekretär erstmal demontiert, um an alle Flächen optimal heranzukommen. Das ist immer locker ein Stündchen mehr Arbeit, dafür aber weniger Risiko etwas unsauber zu lackieren oder gar nicht richtig dran zu kommen und den Teil aussparen zu müssen.

Ich habe ja noch die ganze Nacht Zeit… 😂😴


Neuzugang!

Schwedischer Teakholz-Sekretär aus den 1960er Jahren.

Ist der nicht schick?

Das Furnierbild ist schon ein kleines Kunstwerk, oder?!

Die Möbel von 1900 bis Ende der 1960er Jahre sind mir sowieso die liebsten, aber das wird euch schon aufgefallen sein….?!?! 🤔😂

In jedem Fall steht dieses besondere Schätzchen bald bei Ortloff im Eingangsbereich und darf wieder bewundert oder erworben werden oder auch beides hintereinander! 😁🙌

 


Erinnert ihr euch an dieses Schätzchen?

Der 370 cm lange Konferenztisch aus der Heinrich Böll Stiftung, den ich im Frühjahr 2019 aufgearbeitet habe?!

Er ist mittlerweile nochmal umgezogen: vom Schulungszentrum VECTOR TUB GmbH in Hattingen zur neuen Dependance nach Siegburg.

Auch ich bin in der Zwischenzeit umgezogen: die wild geflieste Halle auf den Bildern, ohne Wasser und ohne Heizung habe ich gegen eine komfortable Werkstatt mit allen Annehmlichkeiten eingetauscht.

Ich kann euch sagen, schleifen und lackieren bei Minusgraden macht keinen Spaß! 🥶

Umso mehr weiß ich zu schätzen, was ich jetzt habe! 😍🙌

 



KREATIV 2019 in Stuttgart – Sonderthema „Schöner Wohnen“ wird vorgestellt!

Mache dein Zuhause zu deinem individuellen Wohlfühlort. Mit Lieblingsstücken die ihren ganz eigenen Charme versprühen. Möbel selbst (um)gestalten ist nämlich nicht schwer, wenn man erst mal den Mut gefasst hat, mit Schleifpapier und Farbe selbst Hand anzulegen. Das Vollholz-Buffet von Oma erstrahlt in neuem Glanz im Esszimmer, der alte Gartentisch wird zum Hingucker in der Küche oder ein Schaukelstuhl vom Flohmarkt zur neuen Ruhezone im Kinderzimmer…

Triff die aus dem TV bekannte Möbelexpertin Esther Ollick und lerne von ihr, wie man längst Vergessenem ein zweites Leben gibt. Als Makerin, Designerin und Retterin von Möbeln aus früheren Zeiten, hat es sich die Möbelaktivistin zur Aufgabe gemacht, alte Schmuckstücke zu restaurieren und ihnen mit zeitgemäßer Überarbeitung einen frischen, modernen Touch zu geben. Damit erstrahlen deine Möbel in neuem Glanz und landen, statt auf dem Sperrmüll, als Blickfang im Wohnzimmer.
Besuche einen der fünf Workshops von und mit Esther Ollick und lerne hier praktisches Wissen darüber, wie man Möbelstücke mit verschiedenen Techniken behandelt. Nach der Theorie über Beizen, Ölen, Wachsen, Lasieren, Polieren und Retuschieren kannst du dich hier gleich an deinem ersten Kunstwerk ausprobieren.
Neben einem neuen Anstrich gibt es auch Workshops zum Thema Polstern und Beziehen mit verschiedenen Schaum- und Polsterstoffen. Auch der Endveredelung widmet Esther Ollick einen eigenen Workshop. Hier geht es um Oberflächenwerkstoffe wie Linoleum, Glas oder Plexiglas, sowie die Anbringung von Möbelgriffen, Schlüsselblenden, Füßen und Rollen am fertigen Möbelstück…..“

Text/Zitat: Messe Stuttgart, hier geht es zum Artikel auf der Webseite

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