Mein Küchenplatz – vorher! (Fotogalerie)

Hier sitze ich und warte auf mein Kännchen Espresso am Morgen. ☕️
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Den Stuhl 🪑 habe ich vor einigen Wochen auf dem Sperrmüll gefunden. Und sieben weitere Stühle, die nun bei mir im Keller stehen. Als ich mit Vince aus dem Wald kam und eine meiner neuen Nachbarinnen kennenlernte, fragt sie sie mich: „Und machst du so beruflich?“. Ich antwortete: „Möbel aufarbeiten…“ und sie: „ Aaaahhhhh…..das erklärt, weshalb du so viele kaputte Stühle im Umzugswagen hattest! Wir haben uns alle schon gewundert!“ 😳

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„Liebe ist Seligkeit“

„Liebe ist Seligkeit“, lautet meine heutige Teebeutel-Weisheit. Und selig ist der, der sich mit schönen Dingen umgeben kann. 😇
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Ich freue mich jeden Tag wieder über meine vielen kleinen und großem Habseligkeiten (auch hier steckt das Wort drin) und fühle mich damit wohl und geborgen. 😌
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Welche Teebeutel-Weisheit möchtet ihr heute zum Besten geben? 😁🙌
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Foto: Esther Ollick


Soweit so grün

Nach dem Verspachteln des Korpus und „nachmodellieren“ der abgebrochenen Kanten, schleife ich die Oberfläche gründlich ab und grundiere sie mit einem Buntlack, ein Farbrest, der verbraucht werden muss.
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Da ein Teil der Farbe wieder abgeschliffen wird, verwende ich noch nicht den guten neuen Lack, aber Achtung: beide Lacke sollten wasserbasiert und noch besser von der selben Marke sein! ☝️
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Nach dem Abschleifen erkenne ich, wo noch gespachtelt werden muss. In diesem Fall habe ich den oben beschriebenen Vorgang inkl. Lack nochmal wiederholt. Jetzt ist die Oberfläche super! 👌
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Den Innenbereich lackiere ich nun in dem helleren Farbton, die Außenseiten dunkler. Zwischen zwei Lackschichten nehme ich einen Zwischenschliff mit sehr feinem Schleifpapier vor. 🙌
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Die Türe habe ich abgeschliffen und zweifach in Teakgold gebeizt. Da die Rückwände wie zerschossen aussahen, habe ich Furnierplatten besorgt: aus Pappel. Das eignet sich eigentlich nicht so gut – Eiche oder Buche wäre besser – aber ich war eben im Baumarkt und nicht beim Fachhändler. Da nimmt man halt das, was nicht so krumm und schief ist… 😐
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Auf Maß zurecht geschnitten, habe ich die Rückwände abgeschliffen und 3x in Teakgold gebeizt um auf den Farbton der Türe zu kommen, da Pappel nochmal ein ganzes Stück heller war, als das Türfurnier.
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Bei den Rückwänden habe ich die Rückseite auch einmal gebeizt, da sich das Material sonst verbiegt. Wenn alles trocken ist, 2x mit Klarlack versiegeln, fertig. 🤗
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Die Rückwand, die hinter der Tür liegt, ist nur lackiert. Damit kein Spalt zwischen Gestell und Korpus entsteht, habe ich den Korpus mit einem Holzrest unterfüttert.
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Jetzt alles über Nacht trocknen lassen und dann zeige ich dem guten Stück sein neues Zuhause 💚💚💚


Farbauswahl

Das Furnier von meinen Schrankelement aufzuarbeiten ist, auf Grund der vielen Beschädigungen, sehr schwierig.
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Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, den Korpus vernünftig zu verspachteln, die fehlenden Ecken nachzumodellieren und beschädigte Kanten leicht zu brechen. Für den Korpus suche ich mir zwei Grüntöne aus, die zu meinem alten patinierten Gestell passen: einen dunkleren Ton für die Außenseiten, einen Helleren für innen. 🙌
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Hierfür leisten mir meine RAL Design System plus – Farbkarten wieder gute Dienste: unter knapp 2000 Farbnuachen mit wunderbaren Namen werde ich immer fündig:
– Gletscherwassergrün
– Jademuschelgrün
– Minzcocktailgrün
– Lavendelblattgrün
– Jugendstilgrün
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Für mein Projekt habe ich mir „Dubuffetgrün“ (RAL 130 50 10) und „Silberlindengrau“ (RAL 140 60 10) ausgesucht.
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Auf ein wenig Holzoptik möchte ich nicht ganz verzichten, da ich die Kombination aus Lack und Holz/Beize mag und einen Kalt-Warm-Kontrast gerne mag. Die Schranktüre würde sich eignen, um das Furnier aufzuarbeiten und neue Rückwände im gleichen Holzton…. 👌
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Wird das schick! Was meint ihr? 🤔

 


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Neues Projekt: Schrankaufsatz mit altem Gestell

Heute stelle ich Euch mein neues Projekt vor: ein Mid Century Schrankaufsatz, der wie angegossen auf ein noch älteres patiniertes Metallgestell passt. 🤗
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Für mich gehörten die beiden Teile, seit dem Zeitpunkt, als sie in meiner Werkstatt aufeinandertrafen, einfach zusammen! 💕
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Das künftige „Highboard“ kann ich mir super in meiner neuen Wohnküche vorstellen! 🙌
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Spätestens bei der Bestandsaufnahme würden die meisten das Möbelstück wahrscheinlich für schrottreif erklären! 😱

Ich sehe das Potential der beiden Einzelteile, aber auch die viele Arbeit, die darin steckt. Für mich ist es eine spannende Herausforderung:
– loses Furnier
– fiese Wasserflecken auf der Holzoberfläche
– Staub- und Dreckränder auf den Ablageflächen
– zerbröselte und abgebrochene Kanten
– tiefe Kratzer
– klemmende Türe
– Löcher in der Rückwand…
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Also Ärmel hochkrempeln und los geht’s….💪
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Was ist euer nächstes Projekt? 😎

 


Zu Beizen ist ein großartiger Moment!

Nicht nur, weil man die viele, anstrengende Schleifarbeit endlich hinter sich hat, sondern weil man mit Beize „zaubern“ kann:
– aus Buche wird Teakholz
– aus Fichte wird Nussbaum
– aus Eiche (rustikal) wird Palisander 🙌
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Das nenne ich zaubern!! 💥🧞‍♂️
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Anschließend versiegele ich meine Fläche mit einem hochwertigen Klarlack☝️
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Morgen zeige ich Euch das Regal samt Dekoration! 😉