Erbstücke auspacken

Sie sind etwas ganz besonderes. Etwas, was (m)eine Familie über Jahrzehnte, vielleicht auch über Generationen begleitet hat. Sie zeigen Dir in gewisser Weise, wo Du herkommst.
Bei mir halten Sie Erinnerungen wach, erden mich und schenken mir etwas Geborgenheit, wenn Familie und Freunde weit weg sind. 😌
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Sorgfältig ausgesucht sind Erbstücke die für mich eine Bereicherung, kein Ballast. Für sie, genau wie für alle anderen Gegenstände in der Wohnung, gilt es meines Erachtens, dass eine positive Erinnerung daran haften sollte, nur dann erfüllen sie ihren guten Zweck.
Negatives Erbe macht keinen Sinn, oder? 🧐
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Für meine erste eigene Wohnung habe ich meiner Mutter schon ein paar Möbelstücke und Dekorationen „abgeluchst“. Nein, eigentlich hat sie sich sehr gefreut, dass ich im Alter von Anfang Zwanzig schon oder überhaupt Interesse an antiken Gegenständen aus der Gründerzeit, dem Jugendstil und dem Art Deco hatte. 🙌
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Allerdings haben englische Stilmöbel und Schellack-Oberflächen nie so recht mein Herz erobern können. ☹️
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Und was mich immer an zu Hause erinnert, ist Klaviermusik, der Geruch von schwarzem Tee und die Farbe Pastellgelb. Denn alles, was meine Mutter gestrichen, bezogen oder lackiert hat, hat sie in Pastellgelb gemacht. 🤷‍♀️
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So, jetzt werde noch den ein oder anderen Karton auspacken und mich über Neues Altes freuen.. 🤩
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Was erinnert Euch an zu Hause? 🏡




Verkauft! Jugendstil Ensemble aus Bares für Rares vom 23. Mai 2019

Aus der heutigen Folge Bares für Rares:

Jardiniere und zwei Vasen, um 1900, Jugendstil, Steinzeug

Expertise: 250-300 €
Ersteigert für: 200 €
Verkaufspreis: schon verkauft! 

Expertise, Quelle ZDF/Bares für Rares:

„Bei den drei Objekten handelt es sich um ein dekoratives Keramik-Ensemble zur Tischdekoration, bestehend aus zwei Henkelvasen und einer Jardinière aus Keramik, entstanden zur Zeit des Jugendstils um 1900. Es sind bei keinem der Objekte Marken, Stempel oder ähnliches erkennbar. Unterhalb der Jardinière befindet sich die Zahl 1777, hierbei wird es sich vermutlich um die Modellnummer handeln. Alle drei Objekte verfügen über eine polychrome Fassung und gleiche Motive. Sie sind innen wie außen weiß glasiert und die Henkel sind plastisch wie Pflanzenstengel ausgebildet. Der Erhaltungszustand ist altersentsprechend gut. Die Jardiniere zeigt innen deutliche Gebrauchsspuren und an einer der Vasen ist am Fuß ein Chip sichtbar. Die farbliche Außenfassung scheint aber ansonsten bei allen Objekten sehr gut erhalten zu sein. Insgesamt handelt es sich um ein sehr schönes und gut erhaltenes Tischaufsatz-Ensemble.“ Weiterlesen


Außergewöhnliches Fotoshooting…

Ihr Lieben!
Glücklicherweise kann ich meinem Faible für Jugendstil und Art Deco bei Bares für Rares und im Privatleben nachgehen! 💕
Die Themenfindung für ein außergewöhnliches Fotoshooting war deshalb auch nicht schwer: DANDY! 🎩
 
Gemeinsam mit „Maestro“ Alessandro De Matteis 😎, der wunderbaren Stylistin Anna von Polyestershock Vintage Store 🎀 und Make-Up-Profi Kristin von Minska – MakeUp & Hair 💄 konnten wir unsere Idee in einer traumhaften Jugendstil-Villa in der Nähe von Köln umsetzten…
 
Scheut Euch nicht meine lieben Kolleg*Innen Anna, Kristin und Alessandro anzusprechen, wenn Interesse an einer Zusammenarbeit besteht! 💄👠☎️

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Verblüffend!

Ihr lieben Leser*innen,

dies ist eines der meist aufgerufenen Bilder in meinem Portfolio!

Ich denke mal, weil mein Tattoo hier zu erkennen ist 😉

Es soll mich auf fantasievolle Weise daran erinnern, dass „man erntet was man sät“.

Sät man etwas Positives, gedeiht etwas Wunderbares!

Der Jugendstil-Look dieser Zeichnung fühlt sich für mich gut und vertraut an, da ich mit Einrichtungsgegenständen aus dieser Ära aufgewachsen bin…

Das Tattoo ist übrigens von Inkerella Tätowierungen​, deren Studio ich 2016 in einer Mischung aus Jugendstil, Art Deco und Mid Century einrichten durfte! Weiterlesen


Jugendstil-Kasse aus Bares für Rares vom 07. Januar 2019

Aus der heutigen Folge Bares für Rares:

Armand Godefroid Kasse, ab 1903, Gusseisen, funktionstüchtig. 

Expertise: xx €
Ersteigert für: 500 €
Verkaufspreis: 350 € zzgl. Versand 

Expertise, Quelle ZDF/Bares für Rares:

Die Registrierkasse ist mit der Gravur „D.R.P. Armand Godefroid Berlin“ versehen, wobei es sich bei Armand Godefroid um einen preußischen Kaufmann handelt, der im Jahr 1903 eine Patenanmeldung für diese Kasse getätigt hat. Die mechanische Kasse wird über einen rückseitig angebrachten Hebel in Gang gesetzt. Dabei wird die Oberseite mit den aufgelegten Geldmünzen per Hebeldruck gekippt und das Geld fällt in das sichtbare Fenster der Kasse auf eine Art Fließband und wird dann weitertransportiert. Unten angekommen fällt das Geld in die abschließbare Lade, zu der noch der Schlüssel existiert.

Die Kasse mit einem Unterkonstrukt aus Holz besteht ferner aus gusseisernen Einzelteilen, die mit floraler Ornamentik versehen sind, die für den Jugendstil sprechen und auch zeitlich zur Patentanmeldung passen. Hier handelt es sich schon um eine recht seltene und außergewöhnliche Kasse, die nach einer gründlichen Überholung wieder gut in Schuss gebracht werden kann.Weiterlesen


Verkauft! Cloisonne Vase von 1920 aus Bares für Rares

Aus der Sendung „Bares für Rares“ vom 04. Januar 2019:

Cloisonne Vase aus dem Art Deco:

die im Jahr 1933 verschenkte Messingvase mit feiner Cloisonne-Verzierung, stammt ursprünglich aus dem Jugendstil/Übergang zum Art Deco, also den 1920er Jahren. Abgebildet sind Lilien mit aufwendig gestalteten Farbverläufen in den Blütenblättern. Ein Hersteller ist nicht bekannt, die Vase ist vermutlich aus Europa und hat wenige kleine Ausbrüche in der Emaille.

Das Begleitschreiben ist aus Datenschutzgründen teilweise unkenntlich gemacht.

Maße: Gesamthöhe 19 cm, Durchmesser Bauch 7 cm, Außendurchmesser Öffnung 2,5 cm.

Expertise: 350 €

Ersteigert für: 230 €

Verkaufspreis: schon verkauft!  Weiterlesen


Dandy Shooting 2/2 – Inside

Der Dandy ist ein Wesen, dessen Status, Arbeit und Existenz im Tragen von Kleidung besteht. Er widmet jedes Vermögen seiner Seele, seines Geistes, seiner Geldbörse und seiner Person heldenhaft der Kunst, seine Kleidung gut zu tragen:
Während die anderen sich kleiden um zu leben, lebt er, um sich zu kleiden.
(Thomas Carlyle in Sartor Resartus, 1834)


Liebe Follower,

das  Dandy-Shooting mit Alessandro de Matteis und Anna Krus war so stimmig und „beschwingt“, daß viele fantastische Bilder entstanden sind! Darum gibt es nun eine zweite Bilderserie „Dandy Shooting 2/2 – Inside“. Viel Spaß beim durchschauen! Weiterlesen


Dandy Shooting 1/2 – Outside

Liebe Follower,

nach meinem „Pretty Punk“ – Shooting mit Fotograf OD an der Kölner Südbrücke, hatte ich Lust auf ein Kontrastprogramm!

Für das nächste freie Fotoprojekt (TFP) habe ich also Freunde und langjährige KollegInnen angesprochen, bei denen ich mir sicher war, daß sie Lust auf das Thema „DANDY“ und die 1920er Jahre hatten… Weiterlesen