Auch bei Ortloff: praktischer Schubladenschrank

Auf der Pop Up Fläche bei Ortloff findet ihr auch zwei Objekte, die ich für das Selber Machen Magazin aufgearbeitet habe. 🛠
Das eine Objekt ist ein praktischer Schubladenschrank, zusammengebaut aus zwei einzelnen Schränken aus einer ehem. Motorradwerkstatt…aber schaut doch selbst mal in die Galerie… 😊️

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Der Zahn der Zeit… (Fotogalerie)

Der Zahn der Zeit nagte auch an diesem süßen Schubladenschränkchen, in dem ich einen Teil meiner Gewürze horte. 🙌
Im Zuge der Regal-Aufarbeitung habe ich das Schränkchen gleich mit gemacht, sonst hätte es nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die ihm gebührt.
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Aufarbeitung (siehe Galerie): …

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Sich mit schönen Dingen zu umgeben, ist wahrer Luxus….

Schöne Dinge zu verkaufen hingegen, ist gar nicht so einfach. 🙄
Ich war nie eine ausgesprochen gute Verkäuferin, da ich nur Objekte anpreisen konnte, die selbst schön fand und dann wollte ich mich nicht so gern davon trennen….😂
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In meinem Geschäft habe ich mich auch eher als Einrichtungsberaterin gesehen. Meine Kunden habe ich oft nach Bildern von ihren Räumlichkeiten gefragt, um das ideale Möbelstück auszusuchen oder, nicht selten, individuell aufzuarbeiten. 🙌
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Dafür hatten wir ein Lager mit unfertigen restaurierungsbedürftigen Vintagemöbeln und eine Theke mit vielen Farbmustern, Materialproben und Beispielbildern. Mit diesen „Werkzeugen“ ist es mir gelungen, Möbelstücke passend zu den Bedürfnissen unserer Kunden aufzuarbeiten und zu gestalten. 👌
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Kunden durften bei uns auch immer in die Werkstätten. Die Türen standen offen. Das war ein Angebot, daß gern genutzt wurde, inkl. „Plausch“ mit den TischlerInnen, wenn die Zeit es zuließ…
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Durch diese sehr individuelle Beratung hatten wir so gut wie keine Reklamationen. 😎
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Mir war es auch wichtig, die Möbelstücke in dem Zustand zu übergeben, in dem ich sie selbst gern in Empfang genommen hätte: generalüberholt und wohnfertig. Das zollt nicht nur dem Kunden gegenüber Respekt, sondern auch dem Möbelstück, dass es wert ist, die zweite Hälfte seines Daseins (Idealfall) mit bestmöglichen Voraussetzungen zu beginnen. ❤️


Wie aus dem „R“ mein Logo wurde…

Von meinem schönen Leuchtbuchstaben „R“ habe ich Euch ja bereits erzählt, zumindest wie ich daran gekommen bin. Und wie es mein Logo wurde, erzähle ich euch jetzt:
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Für einen Freund, seines Zeichens Geschäftsführer einer Werbeagentur, habe ich nach insgesamt einem Dutzend original alten Eames Side Chairs mit La Fonda Fuß in verschiedenen Farben, mit und ohne Polster, recherchiert. Als Einrichtungsberaterin habe ich sie mir für seinen langen Industrial-Esstisch ausgesucht. 🙌
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Als Dankeschön erhielt ich Unterstützung bei der Entwicklung eines Logos für mein Geschäft, dem Retrosalon. Ich hatte keine Ahnung, in welche Richtung das Logo-Design gehen sollte… 🤔🙄
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Er: „Was gefällt dir denn ausgesprochen gut und woran würdest du dich nicht satt sehen?“
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Ich: „Mein R vom Trödelmarkt!“
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Das war die perfekte Schlüsselfrage! Manchmal kann es so einfach sein!
Die Ausarbeitung könnt ihr gern der Bilderserie entnehmen… 🙌

P.S.: das Geschäft existierte unter meiner Leitung von 2012-2017 – ihr könnt mich dort also leider nicht mehr aufsuchen 🙄😉


Schockverliebt!

Nie hätte ich gedacht, daß dieser Flohmarktfund mal so bedeutungsvoll für mich werden könnte!
80 € sollte der schöne große Leuchtbuchstabe auf einem Düsseldorfer Trödelmarkt kosten, 60 € habe ich am Ende bezahlt. 🥳
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Zunächst sollte er nur als Dekoration im Laden stehen. Hundert mal hätte ich ihn verkaufen können: an Roberts, Ricardas, Familie Rupp oder Ingenieurbüro Rothe. Doch mein Argument war immer besser: wir sind der Retrosalon – das R bleibt bei hier! 😎
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Meinen heiligen Buchstaben habe ich aber mal, zusammen mit einigen anderen Möbelstücken, an eine Filmproduktionsfirma verliehen und ich sagte noch: „Wenn mit dem Buchstaben etwas passiert, dann ist aber was los!“ 🤨
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Einige Tage später kamen die verliehenen Möbel zurück, der Buchstabe fehlte. Der Requisiteur: „Ein Beleuchter ist, von der Leiter aus, mit dem Fuß gegen den Buchstaben gekommen, da ist er umgekippt und die Röhre ist zerbrochen……Esther, mach dir bitte keine Sorgen!! Wir haben recherchiert, wer diese Röhre nachbauen kann und haben einen pensionierten Leuchtreklamehersteller aus seinem Schrebergarten geholt….er macht das Ding neu….!“ 😬
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Das ist nochmal gut gegangen, wie ihr seht. Verleihen tue ich meinen Schatz seitdem nie wieder! 😅
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Nun würde mich aber interessieren, zu welchem Schriftzug der Buchstabe wohl mal gehörte. Was meint ihr? 🤔

 


Dunkelbunt

Ich mag dunkle Farben! 🙌
Habe ich die Wahl zwischen einem hellen fröhlichen und einen dunklen satten Farbton, entscheide ich mich mit großer Wahrscheinlichkeit für Letzteren. Intuition.
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Für mich strahlen dunkle Farben wie Smaragdgrün, Petrol, Dunkelblau, Violett, Schokobraun, Weinrot und Schwarz Geborgenheit und Fülle aus. 💜
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Diese Farben sind hochpigmentiert, wertig und kraftvoll. Sie verwandeln Räume in etwas Besonderes und schaffen eine ruhige intime Atmosphäre. 😌
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Gleiches gilt bei mir für Holztöne. Ich wähle intuitiv dunkle Töne beim Beizen: Teak oder Palisander. Beide Farbtöne enthalten einen guten Schuss Rot, das lässt das Holz strahlen. Es wirkt warm, wohnlich und tropisch und sehr wertig. 👌
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Was meint ihr? Hängt die Farbwahl mit dem Befinden zusammen? Mit dem Charakter vielleicht sogar? 🤔
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Foto: Alessandro de Matteis


Farbberatung auf dem New Heritage Festival

Guten Morgen zusammen!
Kürzlich habe ich bereits vom Düsseldorfer New Heritage Festival berichtet. Gemeinsam mit einer Kollegin hatte ich dort einen Interior Design-Stand und habe die Barber-Lounge ausgestattet. 🙌
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Auf dem Festival gab es von mir kostenlose persönliche Farb- und Einrichtungsberatung, die mir auch viel Spaß gemacht und bei den Besuchern Anklang gefunden hat. ☺️
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Ich liebe es einfach, Farben zu kombinieren und mit Materialien zu experimentieren! 👌
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Ob mit Holz, Textilien, Metall, Kunststoff oder Stein – Moodboards für Inneneinrichtungen zu kreieren ist eine wunderbare Tätigkeit! 💜
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Was ist euer Lieblingsmaterial?
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Foto: Alessandro de Matteis

 


Esther Ollick – Interior Design

Möbel und Interior Design interessieren mich seit meiner Jugend. Schon im Alter von 14 Jahren habe ich damit begonnen kleinere Möbelstücke optisch zu verändern.
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Als es ein paar Jahre später um die Berufswahl ging, war mir schnell klar, dass ich in diesem Bereich arbeiten möchte und eine Ausbildung zur Handwerkerin genau das Richtige ist.
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Mein Vater, selbst Handwerker/Maschinenschlosser, war zunächst gegen meine Entscheidung. Er hätte mich lieber studieren sehen: Jura. Dabei hat er wohl an meinen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn gedacht, aber mein letztes Zeugnis vergessen 🙄😬😂
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Meine Mutter war für die Lehre und damit waren wir zwei gegen einen. Ich wurde Raumausstatterin ☺️💪
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Wie glücklich seid ihr mit eurer Berufswahl?
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Das Bild wurde übrigens auf dem New Heritage Festival in Düsseldorf aufgenommen. Dort hatte ich meinen eigenen Stand….
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Foto: Alessandro de Matteis


Wer hätte es vor 10 Jahren gedacht…

…daß original alte Fabrikleuchten, durch die Industriedesign-Welle, wieder richtig populär und teuer werden? 💰💰💰

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Und daß sie, genau wie Möbelstücke im Shabby Chic-Stil, in jedem gut sortierten Möbelhaus, Baumakt und sogar im Discounter als Kopie erworben werden können?! 🤨
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Den Beginn beider Stilrichtungen habe ich in meinem Geschäft mitbekommen und mitgenommen. Das müsste 2013/2014 sein.
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Anfangs war es schwer nachvollziehbar, weshalb die Nachfrage nach zerrockten Wohnobjekten immer größer wird: je zerkratzter und durchlöcherter, desto cooler, desto teurer.
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Es sind die „Narben der Zeit“, die das Möbelstück interessant machen. Viele dieser Stücke sind älter als ihre Besitzer und hatten mit der Industrialisierung und Digitalisierung ebenso wie mit der Wegwerfgesellschaft nichts am Hut.
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Diese Möbel wurden gebaut um uns lange Zeit gute Dienste zu leisten – und das tun sie!
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Gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit, sehnen sich die Menschen nach etwas Handfestem, wertigen, stabilen, nach etwas, daß sie nicht laufend überfordert, sondern etwas Konstantes ist, auf dass man sich verlassen kann. 😅
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Wie seht ihr das mit dem „alten Zeug“. Behalten oder erneuern?