Mein neues Projekt!

Hier seht ihr ein Schubladenschränkchen, dass ich schon vor langer Zeit mal aufarbeiten wollte und zumindest schon mal abgeschliffen habe. 🙌
Der Zustand ist, gelinde gesagt, MIES! 👎 Die rechte Schrankseite war mit einen anderen Teil verbunden. Beim auseinander trennen wurde das Furnier stark beschädigt, stellenweise abgerissen. Das Furnier auf den Schubladen macht einen etwas besseren Eindruck, ist aber auch desolat. 😐
Das Schränkchen brauche ich für mein Büro. Es soll künftig den Kleinkram beherbergen und gern rollbar sein. 🤔
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Ihr wisst, ich liebe Holz – es wäre aber Sisyphusarbeit das Holz komplett zu restaurieren. Also wird der Korpus verspachtelt und farbig lackiert, die Schubladenfronten aber „gerettet“… 🙌
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Mal sehen, was geht…?! 🧐
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Fotos: Esther Ollick
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Mein neuer KINDERWAGEN

🛠 Einmal angeben! 🛠 Mein neuer KINDERWAGEN – hier liegen jetzt alle meine Babies drin 😆
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Ich glaube, alle Nicht-Handwerker sollten jetzt besser nicht weiterlesen… 😂
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Und? Was habt ihr am Sonntag gemacht? ICH habe Samstag Abend diesen wunderbaren Rollwagen für Schäfer-Kisten in den Ebay-Kleinanzeigen entdeckt und mir war sofort klar: das wird meiner! Perfekt für meine Babies: Exenterschleifer, Akkuschrauber, Bohrmaschine, Stichsäge, Multimaster, Winkelschleifer, Drucklufttacker, Handschleifgeräte, Kabel und so weiter… 🛠
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Mit Hilfe von zwei starken Männern millimetergenau in den Kombi gequetscht und wenig später allein (!) ausgeladen 🤪😅💪
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Schöner hätte mir meinen Sonntag nicht vorstellen können! Jetzt haben alle meine Heiligtümer ihren standesgemäßen Platz und ich kann ihn bewundern 🙌😇😊
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Fotos: Esther Ollick

 


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Schweres Geschütz! (Fotogalerie)

Mittlerweile habe ich bei mir zuhause mehr Werkzeuge und Maschinen als in meiner Werkstatt. Einfach, weil ich keine Lust habe, für jede kleine Reparatur in die Werkstatt zu fahren… 😏🙈
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Aber irgendetwas fehlt doch immer! Diesmal sind es (Einhand-) Zwingen (hier von meinem Kooperationspartner Wolfcraft). Not macht erfinderisch, also improvisiere ich mit schweren Büchern – geht auch, sieht halt nur unprofessional aus 😬. Aber lustig, deshalb zeige ich Euch das Bild bzw. die Bildergalerie trotzdem 😉😂

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Mein Küchenplatz – vorher! (Fotogalerie)

Hier sitze ich und warte auf mein Kännchen Espresso am Morgen. ☕️
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Den Stuhl 🪑 habe ich vor einigen Wochen auf dem Sperrmüll gefunden. Und sieben weitere Stühle, die nun bei mir im Keller stehen. Als ich mit Vince aus dem Wald kam und eine meiner neuen Nachbarinnen kennenlernte, fragt sie sie mich: „Und machst du so beruflich?“. Ich antwortete: „Möbel aufarbeiten…“ und sie: „ Aaaahhhhh…..das erklärt, weshalb du so viele kaputte Stühle im Umzugswagen hattest! Wir haben uns alle schon gewundert!“ 😳

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„Liebe ist Seligkeit“

„Liebe ist Seligkeit“, lautet meine heutige Teebeutel-Weisheit. Und selig ist der, der sich mit schönen Dingen umgeben kann. 😇
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Ich freue mich jeden Tag wieder über meine vielen kleinen und großem Habseligkeiten (auch hier steckt das Wort drin) und fühle mich damit wohl und geborgen. 😌
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Welche Teebeutel-Weisheit möchtet ihr heute zum Besten geben? 😁🙌
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Foto: Esther Ollick


Gesamtbild Küche

Guten Morgen zusammen! ☀️☀️☀️

Da ist sie nochmal, meine frisch aufgearbeitete Küche. 🙌
Heute verrate ich Euch, was ich an Material gebraucht habe, wo man es bekommt und welches Budget man dafür einkalkulieren sollte. 💰💰💰
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Farbe:
Der Farbton lautet 120 30 10 – „Landhausgrün“ und ist ein international gültiger Farbcode aus den RAL Design System plus☝️
Davon habe ich drei 375 ml-Gebinde zu je 9€ gebraucht. Die Farbe habe ich im Bauhaus anmischen lassen. Zudem brauchte ich noch ein Anthrazit für die Sockelleisten und eine kleine Dose braune Farbe, um die Kanten der Arbeitsplatte zu retuschieren. Farbe gesamt ca. 45€. (Die Wandfarbe 080 70 10 – „Feingreige“, findet ihr in den vorherigen Posts)…

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Ja, das isser! DER Farbton fetzt!

Mein „Pampa-Grün“ war die richtige Wahl! Spaß beiseite, der Farbton nennt sich „120 30 10 – Landhausgrün“ und ist einer von vielen wunderbaren Farbnuancen aus der RAL Design D8 Farbpalette 🙌✨
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Vor dem Lackieren habe ich alle Küchenfronten und deren Beschläge demontiert und gleichmäßig mit dem Exenterschleifer und 100er Körnung angeschliffen. Ohne Vorbehandlung wäre der kunststoffbeschichtete Untergrund zu glatt und gar nicht saugfähig gewesen. Jetzt haftet und deckt der seidenmatte Acryl-Buntlack (von Bauhaus) schon beim ersten Auftrag sehr gut. 👍
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Ich verwende übrigens immer beidseitig abgerundete Schaumstoffwalzen für die Verarbeitung von Bunt- und Klarlacken, weil die Nähte bzw. Übergänge beim Lackieren dann ganz soft werden. Die Rollen ordere ich in größeren Mengen über ein großes Online Auktionshaus, dann kosten sie weniger als 1€ pro Stück! 😉 💸
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Nachdem die erste Lackschicht getrocknet ist, schleife ich die Flächen, teilweise nur mit einem Schleifvlies an (hier von Wolfcraft), um verklebte Flusen und Staubkörner abzulösen und die Oberfläche für den zweiten Lackauftrag anzurauen. So verbinden sich die zwei Lackschichten auch besser miteinander.☝️
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Der Zwischenstand gefällt mir schon super gut! Jetzt kann ich mir das Ergebnis schon prima vorstellen. Das wird so, wie ich es mir gewünscht habe 😌😌😌
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Wie gefällt es euch? 🤔

Handgefertigte Traumfänger…

„Der Traumfänger soll – dem Glauben nach – den Schlaf verbessern. Es wird dabei angenommen, dass die guten Träume durch das Netz gehen, die schlechten im Netz hängen bleiben und später durch die Morgensonne neutralisiert würden.“ (Zitat: Wikipedia)
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Da die beiden indianischen Kultobjekte bei mir gerade wenig zu tun haben, weil ich in meiner neuen Wohnung wie ein Baby schlafe, habe ich sie mir für meine Bilderwand geborgt… 🙌
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Foto: Esther Ollick


Soweit so grün

Nach dem Verspachteln des Korpus und „nachmodellieren“ der abgebrochenen Kanten, schleife ich die Oberfläche gründlich ab und grundiere sie mit einem Buntlack, ein Farbrest, der verbraucht werden muss.
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Da ein Teil der Farbe wieder abgeschliffen wird, verwende ich noch nicht den guten neuen Lack, aber Achtung: beide Lacke sollten wasserbasiert und noch besser von der selben Marke sein! ☝️
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Nach dem Abschleifen erkenne ich, wo noch gespachtelt werden muss. In diesem Fall habe ich den oben beschriebenen Vorgang inkl. Lack nochmal wiederholt. Jetzt ist die Oberfläche super! 👌
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Den Innenbereich lackiere ich nun in dem helleren Farbton, die Außenseiten dunkler. Zwischen zwei Lackschichten nehme ich einen Zwischenschliff mit sehr feinem Schleifpapier vor. 🙌
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Die Türe habe ich abgeschliffen und zweifach in Teakgold gebeizt. Da die Rückwände wie zerschossen aussahen, habe ich Furnierplatten besorgt: aus Pappel. Das eignet sich eigentlich nicht so gut – Eiche oder Buche wäre besser – aber ich war eben im Baumarkt und nicht beim Fachhändler. Da nimmt man halt das, was nicht so krumm und schief ist… 😐
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Auf Maß zurecht geschnitten, habe ich die Rückwände abgeschliffen und 3x in Teakgold gebeizt um auf den Farbton der Türe zu kommen, da Pappel nochmal ein ganzes Stück heller war, als das Türfurnier.
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Bei den Rückwänden habe ich die Rückseite auch einmal gebeizt, da sich das Material sonst verbiegt. Wenn alles trocken ist, 2x mit Klarlack versiegeln, fertig. 🤗
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Die Rückwand, die hinter der Tür liegt, ist nur lackiert. Damit kein Spalt zwischen Gestell und Korpus entsteht, habe ich den Korpus mit einem Holzrest unterfüttert.
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Jetzt alles über Nacht trocknen lassen und dann zeige ich dem guten Stück sein neues Zuhause 💚💚💚


Farbauswahl

Das Furnier von meinen Schrankelement aufzuarbeiten ist, auf Grund der vielen Beschädigungen, sehr schwierig.
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Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, den Korpus vernünftig zu verspachteln, die fehlenden Ecken nachzumodellieren und beschädigte Kanten leicht zu brechen. Für den Korpus suche ich mir zwei Grüntöne aus, die zu meinem alten patinierten Gestell passen: einen dunkleren Ton für die Außenseiten, einen Helleren für innen. 🙌
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Hierfür leisten mir meine RAL Design System plus – Farbkarten wieder gute Dienste: unter knapp 2000 Farbnuachen mit wunderbaren Namen werde ich immer fündig:
– Gletscherwassergrün
– Jademuschelgrün
– Minzcocktailgrün
– Lavendelblattgrün
– Jugendstilgrün
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Für mein Projekt habe ich mir „Dubuffetgrün“ (RAL 130 50 10) und „Silberlindengrau“ (RAL 140 60 10) ausgesucht.
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Auf ein wenig Holzoptik möchte ich nicht ganz verzichten, da ich die Kombination aus Lack und Holz/Beize mag und einen Kalt-Warm-Kontrast gerne mag. Die Schranktüre würde sich eignen, um das Furnier aufzuarbeiten und neue Rückwände im gleichen Holzton…. 👌
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Wird das schick! Was meint ihr? 🤔

 


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Neues Projekt: Schrankaufsatz mit altem Gestell

Heute stelle ich Euch mein neues Projekt vor: ein Mid Century Schrankaufsatz, der wie angegossen auf ein noch älteres patiniertes Metallgestell passt. 🤗
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Für mich gehörten die beiden Teile, seit dem Zeitpunkt, als sie in meiner Werkstatt aufeinandertrafen, einfach zusammen! 💕
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Das künftige „Highboard“ kann ich mir super in meiner neuen Wohnküche vorstellen! 🙌
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Spätestens bei der Bestandsaufnahme würden die meisten das Möbelstück wahrscheinlich für schrottreif erklären! 😱

Ich sehe das Potential der beiden Einzelteile, aber auch die viele Arbeit, die darin steckt. Für mich ist es eine spannende Herausforderung:
– loses Furnier
– fiese Wasserflecken auf der Holzoberfläche
– Staub- und Dreckränder auf den Ablageflächen
– zerbröselte und abgebrochene Kanten
– tiefe Kratzer
– klemmende Türe
– Löcher in der Rückwand…
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Also Ärmel hochkrempeln und los geht’s….💪
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Was ist euer nächstes Projekt? 😎

 


Und da ist es nochmal, das „R“

Diesmal als Requisit bei dem Fotoshooting „Piaggi‘s Pearls“:
drei ältere Damen wurden von Anna Krus (Polyestershock) gestylt, von Sprecherin Anna-Sophia Lumpe angeleitet und Maestro Alessandro de Matteis fotografiert.
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Als Location diente meine ehem. Geschäft, der Retrosalon und selbstverständlich habe die Fotorequisite gemacht! 🙌
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Cooles Projekt, oder?
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Make Up: Salon 2
Haare: Sarah Schwickart


…der aufmerksame Autofahrer…

Guten Morgen! ☀️
Erst einmal möchte ich mich bei Euch für die vielen neuen Abos bedanken, durch die es möglich war, bei Instagram die 3000– und bei Facebook die 5000-Follower-Grenze zu knacken! Ihr seid spitze! 😚

Außerdem freue ich mich über euer reges Interesse an meinen Posts, die Beitragskommentare und Antworten auf meine jeweiligen Fragen! So macht Social Media mit einer tollen Community Spaß!

Nun zum Bild: der aufmerksame Autofahrer hat beim letzten Bild schon festgestellt, dass der Wagen auf der Grenzmarkierung, also im Halteverbot abgestellt wurde.
NA SOWAS?! Also ich war das nicht! 🙈😂

Foto: @tentakeljoe


Posieren vor meinem ersten Auto…

Lustig! Hier posiere ich vor einem meiner ersten Autos – in Köln Ehrenfeld. Eigentlich besaß ich immer Transportfahrzeuge, bei denen ein weiterer Kratzer nicht ins Gewicht fällt 🙈😅
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Und meine jeweiligen Nachbarn können bestätigen, daß ich auch immer etwas zu Transportieren in der Hand hatte, wenn sie mir im Flur begegneten: Werkzeuge, Maschinen, Möbelstücke, Blumenkästen, Farbeimer, Leitern und nicht zuletzt meinen Hund…
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Ich erinnere mich an den Wagen meiner Cousine, ein Peugeot 206: ein Zweisitzer mit kleinem Kofferraum. Ich stand fassungslos vor ihrem Auto und stammelte vor mich her, daß man mit diesem Wagen ja noch nicht einmal einen Stuhl transportieren könne… 😳
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„Nein, aber es passen zwei Schuhkartons in den Kofferraum. Für mich reicht das…!“, antwortete sie… 🤩
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Sorry liebe Cousine, das musste bei dieser Gelegenheit erzählt werden! 😉😘
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Foto: @tentakeljoe


Die Notwendigkeit der Digitalisierung…

Kürzlich habe ich mit Freunden über die Notwendigkeit der Digitalisierung diskutiert und darüber, wie man traditionelles Handwerk mit den Sozialen Medien verbindet.
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Diese „Grätsche“ ist für einige Handwerksbetriebe eine echte Herausforderung. Zurecht. Man hat sich nunmal für das Handwerk, die Arbeit mit den Händen entschieden und nicht für das Bestücken und zeitintensive Pflegen von Social Media Accounts… 😏
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Aus meiner Erfahrung kann ich aber ein gutes Beispiel von einer funktionierenden „Grätsche“ erzählen:
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Wie einige von Euch wissen, hatte ich ein Vintagegeschäft in Köln. Die Räumlichkeiten befanden sich auf der 1. und der 2. Etage (500 qm) auf einem Gewerbehof im Industriegebiet des Stadtteils Vogelsang, was sich etwas außerhalb des Kölner Stadtkerns befindet. Keine Laufkundschaft, keine Schaufenster, kaum Ausschilderung möglich – schlechte Bedingungen für ein Geschäft! 🤨
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Doch über eine Kombination aus einem lebendigen Facebook-Auftritt und einer gut sortieren und tagesaktuellen Homepage, war es möglich das Geschäft „sichtbar“ zu machen und über Jahre zu halten! 🙌
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Seitdem bin ich davon überzeugt, dass jedem kleinsten Betrieb einen Social Media Auftritt nützt! Gerade wenn man Nischen bedient und nicht das Budget für eine 1A Lage hat!
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Wie seht ihr das?
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Foto: Alessandro de Matteis.


Zu Beizen ist ein großartiger Moment!

Nicht nur, weil man die viele, anstrengende Schleifarbeit endlich hinter sich hat, sondern weil man mit Beize „zaubern“ kann:
– aus Buche wird Teakholz
– aus Fichte wird Nussbaum
– aus Eiche (rustikal) wird Palisander 🙌
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Das nenne ich zaubern!! 💥🧞‍♂️
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Anschließend versiegele ich meine Fläche mit einem hochwertigen Klarlack☝️
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Morgen zeige ich Euch das Regal samt Dekoration! 😉

 


Heute erzähle ich euch….

…nochmal ein wenig von meinem ersten eigenen Stand auf dem New Heritage Festival in Düsseldorf. Bis dato habe ich immer Messeauftritte für Kunden konzeptioniert und realisiert und konnte gut einschätzen, wie umfangreich und aufwendig die Vorbereitung ist.
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Nach einem Aufbau hatte ich in der Regel bis zum Abbau „frei“ und damit die Möglichkeit mich zu erholen. 🤗
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In diesem Fall ging es nach dem Aufbau gleich weiter: an zwei Messetagen 10 Stunden lang sein Bestes zu geben, zu „performen“.
Das ist nochmal eine ganz andere Hausnummer! 😅
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Es ist oft so, dass sich Einzelunternehmer und „One Woman Shows“ um wirklich alles selbst kümmern, alles selbst organisieren, selbst auf- und abbauen und anschließend noch auf der Messe oder vor der Kamera stehen….
Man muss seinen Job schon lieben, um dieses Pensum zu schaffen! 💪
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Es kostet eine Menge Energie, die man im besten Fall in Form von Anerkennung von den Besuchern oder Zuschauern zurück bekommt… 🙌 💜
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Das Foto ist bei einem Smalltalk auf der New Heritage Festival entstanden. Schön war’s! ☺️
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Foto: Alessandro de Matteis


Schleifmittel – ein Kapitel für sich!

In meinen Workshops nimmt das Thema Schleifen, Schleifmittel und Körnungen immer mindestens eine ganze Stunde ein, in der ich nur die Grundlagen erkläre! Denn Schleifen ist das A und O bei der Oberflächenbearbeitung! ☝️
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Es gibt viele empfehlenswerte Schleifmittel. Hier auf dem Bild zum Beispiel ein Schleifvlies, dass ideal für Zwischenschliffe und Rundungen geeignet ist.
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Um wirklich gut arbeiten zu können, braucht man ein gutes Repertoire an verschiedenen Schleifmaterialien und Körnungen. Das ist, neben den Maschinen selbst, immer eine größere Investition. Und leider ist es so, dass günstiges Schleifpapier eher hinderlich bei der Arbeit ist, da sich die Schleifkörner oft schneller vom Trägermaterial ablösen als bei hochwertigen Materialien und so ein ungleichmäßiges Oberflächenbild entsteht. Das ist dann schade um die ganze Arbeit! 🙌
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Wertiges Material und gutes Werkzeug zahlt sich einfach aus. Es macht Spaß damit zu arbeiten und man ist motiviert, sein Werkstück fertig zu stellen und gleich ein Neues zu retten… 💪
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So geht es mir jedenfalls. Was sagt ihr dazu? 👍👎


Requisiten-Job „die Fußballforscher“

In meiner Zeit als Ausstatterin und Requisiteurin durfte ich einige lustige und skurrile Jobs machen. 🤪
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Einer davon war Requisite und Kostüm für die Produktion „Die Fussballforscher“, 11 Forscher mit einem Fußball als Kopf ⚽️, die in mehreren Kurzfilmen auf lustige Weise Dinge rund um das Thema Fußball erforschten 🔬(Agentur Feedmee Design, Köln).
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Für einen Clip haben wir getestet, unter welchem Druck ein Fußball ⚽️ in einer Schrottpresse zerplatz 💨.
Dafür habe ich ein Stück Baumstamm in der Presse positioniert, auf dem der Ball abgelegt wurde… dabei ist dieses coole Bild entstanden… 😆
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In einer Produktionsbesprechung sind wir die Liste mit Requisiten, die ich für die Drehs beschaffen sollte, durchgegangen:
– 50 Fußbälle
– Baumstamm
– Kartenhaus
– Trillerpfeifen
– rote + gelbe Karte
– Outdoor-Lichterkette
– kleine Tafel
– ein Elefant
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Ich: „Ein Elefant? Ein echter??!!“ 😳
Agentur: „Ja, aber nur ein kleiner Indischer…“
RUHE.
Ich: „Requisiten sind in der Regel nicht größer als 1x1x1 Meter, also ein Kubikmeter und ein Elefant ist deutlich grösser…“
Agentur: „Stimmt…dann müssen wir den selbst besorgen.“
Ich: „Puh“ 😅
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Welche außergewöhnlichen Jobs habt ihr schon gemacht? 🤪

Bilder: FEEDMEE Design, Köln.


Bildergalerie Fotokulisse

Die Fotokulisse mit dem präparierten Wasserschaden 💦 fandet ihr echt spannend, oder? 😲
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Deshalb habe ich weitere Bilder von dem Projekt herausgesucht und eine kleine Bildergalerie für euch erstellt. „Wischt“ mal durch!
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Möchtet ihr künftig mehr Job- und Making Of-Bilder sehen? 🙂
Was interessiert euch so?
Freue mich auf eure Feedbacks!!! 🤗
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Foto: Clemens Wawrzyniak, Deelight – Studio für Fotodesign -Lichtstrasse, Köln-Ehrenfeld.

 


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….einige Stunden später nimmt mein Wasserschaden Gestalt an…

Die Kulissenwände werden als Hintergrund für ein Baumarkt-Fotoshooting präpariert… 📸
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Ein Job im Ausstattungsbereich ist abwechslungsreich und spannend. Was mich aber von Anfang an enorm gestört hat, ist die Wegwerfmentalität, gerade im Bereich Messebau und Eventausstattung! 😏
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Meine Projekte habe ich über viele Wochen, oft Monate, bis ins letzte Detail sorgfältig geplant. Ich habe sie mit großen Teams an mehreren Tagen gewissenhaft aufgebaut und sie dann in einer Nacht „abgerissen“ und entsorgt. Mir hat jedes Mal das Herz geblutet! 😩
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Diese Zeit hat mich aber auch sehr bereichert! 🤩 Ich habe gelernt zu improvisieren, mit den Mitteln und der Zeit, die mir zur Verfügung steht, eine adäquate Lösung zu finden und flexibel zu sein. Das sind Fähigkeiten, die mir nicht nur im Berufsalltag weiterhelfen… 🙂
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Was liebt ihr an eurem Job? Wie bereichert er Euch im täglichen Leben?