Möbelaktivistin

Als selbsternannte Möbelaktivistin habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, alte ausgediente Möbelstücke und -Fragmente zu „neuen“ wohnfertigen Einzelstücken umzugestalten.

Meine einschlägige Vita kommt mir als Möbelaktivistin genauso zugute, wie die Erfahrungen, die ich durch die Gründung und Leitung meines Vintageladens „Retrosalon“ gesammelt habe. Im Retrosalon haben wir ausschließlich eigens aufgearbeitete Möbel aus der Zeit der Jahrhundertwende bis in die späten 1970er Jahre verkauft, also klassisches Vintage.

In insgesamt fünf Geschäftsjahren (2012-2017) belief sich die Anzahl der Möbelstücke, die ich mit meinem Team „gerettet“ habe, auf etwa 2.500 Objekte. Von der Garderobenleiste über Stühle, Tische, Sideboards, Vitrinen, Apothekerschränke bis hin zu Werkbänken und ganzen Wohnlandschaften war wirklich alles dabei!

Das Geschäft existiert in dieser Form zwar nicht mehr aber meine Leidenschaft und Überzeugung von der Sinnhaftigkeit des „Möbelrettens“ ist mir geblieben.

Das Heimwerkermagazin „selber machen“ hat das Potential erkannt und mich als Kolumnistin und Produktionerin für über ein dutzend Einzelprojekte engagiert, die seit November 2019 Monat für Monat und Schritt für Schritt auf sechs Zeitschriftenseiten ausführlich vorgestellt werden. Für mich die sinnvollste Art und Weise mit meinem Erfahrungsschatz umzugehen: so viele Menschen wie möglich zu erreichen und zu inspirieren.

Mein Ziel ist es, das Auge der LeserInnen zu schulen um das Potential von ausrangierten, komplett abgeschriebenen Objekten zu erkennen. Ideen, handwerkliche Techniken und Insider Tipps vorzustellen um die Bandbreite der Aufarbeitungsmöglichkeiten zu präsentieren und die persönliche Ideenfindung zu forcieren.

Meine Projekte finden Sie in der Kategorie „Selber Machen Mag.“.