Soweit so grün

Nach dem Verspachteln des Korpus und „nachmodellieren“ der abgebrochenen Kanten, schleife ich die Oberfläche gründlich ab und grundiere sie mit einem Buntlack, ein Farbrest, der verbraucht werden muss.
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Da ein Teil der Farbe wieder abgeschliffen wird, verwende ich noch nicht den guten neuen Lack, aber Achtung: beide Lacke sollten wasserbasiert und noch besser von der selben Marke sein! ☝️
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Nach dem Abschleifen erkenne ich, wo noch gespachtelt werden muss. In diesem Fall habe ich den oben beschriebenen Vorgang inkl. Lack nochmal wiederholt. Jetzt ist die Oberfläche super! 👌
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Den Innenbereich lackiere ich nun in dem helleren Farbton, die Außenseiten dunkler. Zwischen zwei Lackschichten nehme ich einen Zwischenschliff mit sehr feinem Schleifpapier vor. 🙌
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Die Türe habe ich abgeschliffen und zweifach in Teakgold gebeizt. Da die Rückwände wie zerschossen aussahen, habe ich Furnierplatten besorgt: aus Pappel. Das eignet sich eigentlich nicht so gut – Eiche oder Buche wäre besser – aber ich war eben im Baumarkt und nicht beim Fachhändler. Da nimmt man halt das, was nicht so krumm und schief ist… 😐
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Auf Maß zurecht geschnitten, habe ich die Rückwände abgeschliffen und 3x in Teakgold gebeizt um auf den Farbton der Türe zu kommen, da Pappel nochmal ein ganzes Stück heller war, als das Türfurnier.
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Bei den Rückwänden habe ich die Rückseite auch einmal gebeizt, da sich das Material sonst verbiegt. Wenn alles trocken ist, 2x mit Klarlack versiegeln, fertig. 🤗
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Die Rückwand, die hinter der Tür liegt, ist nur lackiert. Damit kein Spalt zwischen Gestell und Korpus entsteht, habe ich den Korpus mit einem Holzrest unterfüttert.
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Jetzt alles über Nacht trocknen lassen und dann zeige ich dem guten Stück sein neues Zuhause 💚💚💚


Apropos Patina…

Rostlaube oder Traumauto?
Ich liebe ja eckige Autos! 🤩
Schon seit meiner Jugend habe ich ein Faible für das Saab Turbo Cabriolet, die alten Landrover Defender und auch gern den VW T4 – in schwarz oder dunkelgrün 🤩
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Dieser Wagen musste, in meinem Spanien-Urlaub (vor einigen Jahren), wohl wegen der Farbe mit auf‘s Foto… 🙄🧚🏻
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Wie schaut es bei euch aus? Lieber abgerundet oder eckig? Lieber alt oder neu?


Farbauswahl

Das Furnier von meinen Schrankelement aufzuarbeiten ist, auf Grund der vielen Beschädigungen, sehr schwierig.
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Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, den Korpus vernünftig zu verspachteln, die fehlenden Ecken nachzumodellieren und beschädigte Kanten leicht zu brechen. Für den Korpus suche ich mir zwei Grüntöne aus, die zu meinem alten patinierten Gestell passen: einen dunkleren Ton für die Außenseiten, einen Helleren für innen. 🙌
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Hierfür leisten mir meine RAL Design System plus – Farbkarten wieder gute Dienste: unter knapp 2000 Farbnuachen mit wunderbaren Namen werde ich immer fündig:
– Gletscherwassergrün
– Jademuschelgrün
– Minzcocktailgrün
– Lavendelblattgrün
– Jugendstilgrün
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Für mein Projekt habe ich mir „Dubuffetgrün“ (RAL 130 50 10) und „Silberlindengrau“ (RAL 140 60 10) ausgesucht.
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Auf ein wenig Holzoptik möchte ich nicht ganz verzichten, da ich die Kombination aus Lack und Holz/Beize mag und einen Kalt-Warm-Kontrast gerne mag. Die Schranktüre würde sich eignen, um das Furnier aufzuarbeiten und neue Rückwände im gleichen Holzton…. 👌
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Wird das schick! Was meint ihr? 🤔

 


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ins Grüne gezogen…

Seit ich, Anfang 2017, ins Grüne gezogen bin, kann ich es mir gar nicht mehr anders vorstellen! 🙌
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Ich habe zwar immer schon behauptet: „Mich kannst du wochenlang allein auf einen Berg setzten – ich würde mich nicht langweiligen und vermissen würde ich auch nichts…“. 😆
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Daß es tatsächlich so gekommen ist, amüsiert mich: Ich wohne auf einem schönen Berg, habe viel zu werkeln und langweile mich keineswegs! 👌🛠😂


Neues Projekt: Schrankaufsatz mit altem Gestell

Heute stelle ich Euch mein neues Projekt vor: ein Mid Century Schrankaufsatz, der wie angegossen auf ein noch älteres patiniertes Metallgestell passt. 🤗
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Für mich gehörten die beiden Teile, seit dem Zeitpunkt, als sie in meiner Werkstatt aufeinandertrafen, einfach zusammen! 💕
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Das künftige „Highboard“ kann ich mir super in meiner neuen Wohnküche vorstellen! 🙌
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Spätestens bei der Bestandsaufnahme würden die meisten das Möbelstück wahrscheinlich für schrottreif erklären! 😱

Ich sehe das Potential der beiden Einzelteile, aber auch die viele Arbeit, die darin steckt. Für mich ist es eine spannende Herausforderung:
– loses Furnier
– fiese Wasserflecken auf der Holzoberfläche
– Staub- und Dreckränder auf den Ablageflächen
– zerbröselte und abgebrochene Kanten
– tiefe Kratzer
– klemmende Türe
– Löcher in der Rückwand…
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Also Ärmel hochkrempeln und los geht’s….💪
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Was ist euer nächstes Projekt? 😎

 


In der Drehpause…

Mit Lisa Nüdling zu drehen ist mir immer ein Fest! Lisa ist eine herzliche und lustige Person, mit der man gern Zeit verbringt! ❤️
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Hier seht ihr uns, während einer Drehpause, im Bares für Rares-Studio – lange vor Corona! 🎬
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Das Bild ist eines meiner Lieblingsmotive mit Lisa, es entstand im Jahr 2018… 📸
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Wie schaut’s bei euch und euren Kolleg*innen aus? 🙂


Und da ist es nochmal, das „R“

Diesmal als Requisit bei dem Fotoshooting „Piaggi‘s Pearls“:
drei ältere Damen wurden von Anna Krus (Polyestershock) gestylt, von Sprecherin Anna-Sophia Lumpe angeleitet und Maestro Alessandro de Matteis fotografiert.
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Als Location diente meine ehem. Geschäft, der Retrosalon und selbstverständlich habe die Fotorequisite gemacht! 🙌
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Cooles Projekt, oder?
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Make Up: Salon 2
Haare: Sarah Schwickart



Sich mit schönen Dingen zu umgeben, ist wahrer Luxus….

Schöne Dinge zu verkaufen hingegen, ist gar nicht so einfach. 🙄
Ich war nie eine ausgesprochen gute Verkäuferin, da ich nur Objekte anpreisen konnte, die selbst schön fand und dann wollte ich mich nicht so gern davon trennen….😂
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In meinem Geschäft habe ich mich auch eher als Einrichtungsberaterin gesehen. Meine Kunden habe ich oft nach Bildern von ihren Räumlichkeiten gefragt, um das ideale Möbelstück auszusuchen oder, nicht selten, individuell aufzuarbeiten. 🙌
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Dafür hatten wir ein Lager mit unfertigen restaurierungsbedürftigen Vintagemöbeln und eine Theke mit vielen Farbmustern, Materialproben und Beispielbildern. Mit diesen „Werkzeugen“ ist es mir gelungen, Möbelstücke passend zu den Bedürfnissen unserer Kunden aufzuarbeiten und zu gestalten. 👌
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Kunden durften bei uns auch immer in die Werkstätten. Die Türen standen offen. Das war ein Angebot, daß gern genutzt wurde, inkl. „Plausch“ mit den TischlerInnen, wenn die Zeit es zuließ…
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Durch diese sehr individuelle Beratung hatten wir so gut wie keine Reklamationen. 😎
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Mir war es auch wichtig, die Möbelstücke in dem Zustand zu übergeben, in dem ich sie selbst gern in Empfang genommen hätte: generalüberholt und wohnfertig. Das zollt nicht nur dem Kunden gegenüber Respekt, sondern auch dem Möbelstück, dass es wert ist, die zweite Hälfte seines Daseins (Idealfall) mit bestmöglichen Voraussetzungen zu beginnen. ❤️


…der aufmerksame Autofahrer…

Guten Morgen! ☀️
Erst einmal möchte ich mich bei Euch für die vielen neuen Abos bedanken, durch die es möglich war, bei Instagram die 3000– und bei Facebook die 5000-Follower-Grenze zu knacken! Ihr seid spitze! 😚

Außerdem freue ich mich über euer reges Interesse an meinen Posts, die Beitragskommentare und Antworten auf meine jeweiligen Fragen! So macht Social Media mit einer tollen Community Spaß!

Nun zum Bild: der aufmerksame Autofahrer hat beim letzten Bild schon festgestellt, dass der Wagen auf der Grenzmarkierung, also im Halteverbot abgestellt wurde.
NA SOWAS?! Also ich war das nicht! 🙈😂

Foto: @tentakeljoe


Wie aus dem „R“ mein Logo wurde…

Von meinem schönen Leuchtbuchstaben „R“ habe ich Euch ja bereits erzählt, zumindest wie ich daran gekommen bin. Und wie es mein Logo wurde, erzähle ich euch jetzt:
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Für einen Freund, seines Zeichens Geschäftsführer einer Werbeagentur, habe ich nach insgesamt einem Dutzend original alten Eames Side Chairs mit La Fonda Fuß in verschiedenen Farben, mit und ohne Polster, recherchiert. Als Einrichtungsberaterin habe ich sie mir für seinen langen Industrial-Esstisch ausgesucht. 🙌
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Als Dankeschön erhielt ich Unterstützung bei der Entwicklung eines Logos für mein Geschäft, dem Retrosalon. Ich hatte keine Ahnung, in welche Richtung das Logo-Design gehen sollte… 🤔🙄
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Er: „Was gefällt dir denn ausgesprochen gut und woran würdest du dich nicht satt sehen?“
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Ich: „Mein R vom Trödelmarkt!“
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Das war die perfekte Schlüsselfrage! Manchmal kann es so einfach sein!
Die Ausarbeitung könnt ihr gern der Bilderserie entnehmen… 🙌

P.S.: das Geschäft existierte unter meiner Leitung von 2012-2017 – ihr könnt mich dort also leider nicht mehr aufsuchen 🙄😉


Posieren vor meinem ersten Auto…

Lustig! Hier posiere ich vor einem meiner ersten Autos – in Köln Ehrenfeld. Eigentlich besaß ich immer Transportfahrzeuge, bei denen ein weiterer Kratzer nicht ins Gewicht fällt 🙈😅
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Und meine jeweiligen Nachbarn können bestätigen, daß ich auch immer etwas zu Transportieren in der Hand hatte, wenn sie mir im Flur begegneten: Werkzeuge, Maschinen, Möbelstücke, Blumenkästen, Farbeimer, Leitern und nicht zuletzt meinen Hund…
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Ich erinnere mich an den Wagen meiner Cousine, ein Peugeot 206: ein Zweisitzer mit kleinem Kofferraum. Ich stand fassungslos vor ihrem Auto und stammelte vor mich her, daß man mit diesem Wagen ja noch nicht einmal einen Stuhl transportieren könne… 😳
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„Nein, aber es passen zwei Schuhkartons in den Kofferraum. Für mich reicht das…!“, antwortete sie… 🤩
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Sorry liebe Cousine, das musste bei dieser Gelegenheit erzählt werden! 😉😘
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Foto: @tentakeljoe


Schockverliebt!

Nie hätte ich gedacht, daß dieser Flohmarktfund mal so bedeutungsvoll für mich werden könnte!
80 € sollte der schöne große Leuchtbuchstabe auf einem Düsseldorfer Trödelmarkt kosten, 60 € habe ich am Ende bezahlt. 🥳
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Zunächst sollte er nur als Dekoration im Laden stehen. Hundert mal hätte ich ihn verkaufen können: an Roberts, Ricardas, Familie Rupp oder Ingenieurbüro Rothe. Doch mein Argument war immer besser: wir sind der Retrosalon – das R bleibt bei hier! 😎
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Meinen heiligen Buchstaben habe ich aber mal, zusammen mit einigen anderen Möbelstücken, an eine Filmproduktionsfirma verliehen und ich sagte noch: „Wenn mit dem Buchstaben etwas passiert, dann ist aber was los!“ 🤨
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Einige Tage später kamen die verliehenen Möbel zurück, der Buchstabe fehlte. Der Requisiteur: „Ein Beleuchter ist, von der Leiter aus, mit dem Fuß gegen den Buchstaben gekommen, da ist er umgekippt und die Röhre ist zerbrochen……Esther, mach dir bitte keine Sorgen!! Wir haben recherchiert, wer diese Röhre nachbauen kann und haben einen pensionierten Leuchtreklamehersteller aus seinem Schrebergarten geholt….er macht das Ding neu….!“ 😬
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Das ist nochmal gut gegangen, wie ihr seht. Verleihen tue ich meinen Schatz seitdem nie wieder! 😅
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Nun würde mich aber interessieren, zu welchem Schriftzug der Buchstabe wohl mal gehörte. Was meint ihr? 🤔

 


Ehrenfeld – meine große Kölner Liebe!

In Großstädten ist es oft so, dass man sich ein „Veedel“ aussucht, dort die Zeit verbringt und in diesem Viertel auch fast alles hat, was man braucht. So war es bei mir mit Ehrenfeld: meine schöne Wohnung, die erste Werkstatt, meine Freunde und Kollegen, Lieferanten, ein gut sortierter Baumarkt, Geschäfte des täglichen Bedarfs, ein Lieblingsimbiss, ein Park und Möglichkeiten für ein rockiges Nachtleben: Underground, Live MusicHall, Sonic Ballroom u.s.w. 😁
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Dieser bunte Stadtteil hatte damals einfach alles zu bieten! 🙌
Wie in vielen großen Städten ist Wohnfläche knapp und teuer und Investoren halten es für eine brillante Idee, überall Einkaufszentren und Wohnblocks hochzuziehen. Der Kelch ist auch an Ehrenfeld nicht vorbei gegangen: das Underground, dass viele Nachtschwärmer kennen und schätzen, wurde vor einer Weile dem Erdboden gleich gemacht! 🙈😭
Und das geschieht auch mit weiteren spannenden Gewerbehöfen und Industriegebäuden, die den Stadtteil geprägt und ausgemacht haben. Dadurch geht viel Charme und Kultur verloren. 😣
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Heute kann ich sagen: „Danke, dass ich die gute Zeit – 10 ganze Jahre – in vollen Zügen erleben und genießen durfte!“ 🙏 Ehrenfeld hat gerockt! 🤘
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Was bevorzugt ihr? Stadt oder Land?
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Foto: tentakeljoe



Die Notwendigkeit der Digitalisierung…

Kürzlich habe ich mit Freunden über die Notwendigkeit der Digitalisierung diskutiert und darüber, wie man traditionelles Handwerk mit den Sozialen Medien verbindet.
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Diese „Grätsche“ ist für einige Handwerksbetriebe eine echte Herausforderung. Zurecht. Man hat sich nunmal für das Handwerk, die Arbeit mit den Händen entschieden und nicht für das Bestücken und zeitintensive Pflegen von Social Media Accounts… 😏
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Aus meiner Erfahrung kann ich aber ein gutes Beispiel von einer funktionierenden „Grätsche“ erzählen:
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Wie einige von Euch wissen, hatte ich ein Vintagegeschäft in Köln. Die Räumlichkeiten befanden sich auf der 1. und der 2. Etage (500 qm) auf einem Gewerbehof im Industriegebiet des Stadtteils Vogelsang, was sich etwas außerhalb des Kölner Stadtkerns befindet. Keine Laufkundschaft, keine Schaufenster, kaum Ausschilderung möglich – schlechte Bedingungen für ein Geschäft! 🤨
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Doch über eine Kombination aus einem lebendigen Facebook-Auftritt und einer gut sortieren und tagesaktuellen Homepage, war es möglich das Geschäft „sichtbar“ zu machen und über Jahre zu halten! 🙌
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Seitdem bin ich davon überzeugt, dass jedem kleinsten Betrieb einen Social Media Auftritt nützt! Gerade wenn man Nischen bedient und nicht das Budget für eine 1A Lage hat!
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Wie seht ihr das?
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Foto: Alessandro de Matteis.


Gern erinnere ich mich an die Stippvisite…

… von meinem Sendungskollegen Markus Wildhagen auf dem New Heritage Festival.
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Markus und ich haben fast gleichzeitig bei Bares für Rares angefangen, gemeinsam mit Lisa Nüdling und Jan Cizek. Und das ist nun schon über drei Jahre her! 😲
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Jetzt verrate ich Euch etwas: Markus und Jan kannte ich schon ein paar Jahre vorher! Wer sich, wie wir drei, auf Antik, Vintage und Industriedesign spezialisiert, der läuft sich beim einkaufen immer mal wieder über den Weg und tauscht sich aus… ☺️
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Mir hat es meine ersten Drehtage enorm erleichtert, gleich mit zwei vertrauten und geschätzten Kollegen arbeiten zu können…😅. Andererseits wird der Einkauf mit Branchenkollegen an der Händlertheke auch immer etwas kostspieliger🙄🙈💰


Dunkelbunt

Ich mag dunkle Farben! 🙌
Habe ich die Wahl zwischen einem hellen fröhlichen und einen dunklen satten Farbton, entscheide ich mich mit großer Wahrscheinlichkeit für Letzteren. Intuition.
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Für mich strahlen dunkle Farben wie Smaragdgrün, Petrol, Dunkelblau, Violett, Schokobraun, Weinrot und Schwarz Geborgenheit und Fülle aus. 💜
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Diese Farben sind hochpigmentiert, wertig und kraftvoll. Sie verwandeln Räume in etwas Besonderes und schaffen eine ruhige intime Atmosphäre. 😌
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Gleiches gilt bei mir für Holztöne. Ich wähle intuitiv dunkle Töne beim Beizen: Teak oder Palisander. Beide Farbtöne enthalten einen guten Schuss Rot, das lässt das Holz strahlen. Es wirkt warm, wohnlich und tropisch und sehr wertig. 👌
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Was meint ihr? Hängt die Farbwahl mit dem Befinden zusammen? Mit dem Charakter vielleicht sogar? 🤔
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Foto: Alessandro de Matteis



Breit aufgestellt!

Guten Morgen! 😃
Wer schon mal meine Website besucht hat, dem ich sicher aufgefallen, dass ich beruflich recht breit aufgestellt bin: ich arbeite Möbel auf, richte Räume ein, bin Vintagehändlerin, gebe Workshops, arbeite fürs Fernsehen, bin Kolumnistin für das Selber Machen Magazin und habe auch schon mal einen Vortrag über das Thema „Vintage“ ausgearbeitet und gehalten. 🙌
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Kürzlich wurde sogar meine Aufarbeitung eines Vintagemöbels mit der Kamera begleitet. Dazu aber später mehr… 🎬
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Ich mag einfach jede der aufgezählten Tätigkeiten! Ich mochte aber auch alle Jobs, die ich davor gemacht habe: Messebau, Setbau, Requisite und Ausstattung… Wiederum davor habe ich, während der Schule und Ausbildung, seit meinem 17. Lebensjahr in der Gastronomie gejobbt. Am liebsten als Barfrau, als Personalmangel herrschte, aber auch in der Küche. Dort musste ich beispielsweise Sardinen ausnehmen, Zwiebelberge schneiden und Teller spülen… wobei mir letzteres noch am besten gefallen hat… 🙄
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Durch das Ausüben verschiedener Jobs, wird man einfach locker und flexibel und gewinnt an Selbstvertrauen, finde ich. 💪
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Was macht ihr beruflich und was habt ihr schon an „berufsfremden“ Jobs gemacht? 🙂
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Auf dem Foto ist übrigens meine „Materialbar“ abgebildet, die ich während des New Heritage Festival auf meinem Stand hatte.
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Fotos: Alessandro de Matteis

 


Heute erzähle ich euch….

…nochmal ein wenig von meinem ersten eigenen Stand auf dem New Heritage Festival in Düsseldorf. Bis dato habe ich immer Messeauftritte für Kunden konzeptioniert und realisiert und konnte gut einschätzen, wie umfangreich und aufwendig die Vorbereitung ist.
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Nach einem Aufbau hatte ich in der Regel bis zum Abbau „frei“ und damit die Möglichkeit mich zu erholen. 🤗
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In diesem Fall ging es nach dem Aufbau gleich weiter: an zwei Messetagen 10 Stunden lang sein Bestes zu geben, zu „performen“.
Das ist nochmal eine ganz andere Hausnummer! 😅
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Es ist oft so, dass sich Einzelunternehmer und „One Woman Shows“ um wirklich alles selbst kümmern, alles selbst organisieren, selbst auf- und abbauen und anschließend noch auf der Messe oder vor der Kamera stehen….
Man muss seinen Job schon lieben, um dieses Pensum zu schaffen! 💪
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Es kostet eine Menge Energie, die man im besten Fall in Form von Anerkennung von den Besuchern oder Zuschauern zurück bekommt… 🙌 💜
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Das Foto ist bei einem Smalltalk auf der New Heritage Festival entstanden. Schön war’s! ☺️
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Foto: Alessandro de Matteis


Inspirationen von dem ‚New Heritage – Festival für Zeitloses‘

Guten Morgen! ☀️
Heute habe ich ein paar Inspirationen von dem ‚New Heritage – Festival für Zeitloses‘ für euch, genauer gesagt von der Barber Lounge, die ich mit meinen Möbeln ausstatten durfte. 🙌
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In dieser Area wurden, während der Festivaltage, Haare geschnitten und vor allem Bärte getrimmt. Das New Heritage -Team ist sehr enthusiastisch und einfallsreich, was die Gestaltung des Festival-Angebotes betrifft! Top! 👌
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Auf den Bildern seht ihr wunderschöne Mid Century Sitzmöbel mit passenden Couchtisch, zwei Ohrensessel, ein Sideboard, ein Vitrinenschrank, ein Apothekerschrank und kleine Kisten, die allesamt eigens aufgearbeitet sind. 🙌

Ich liebe meinen Job! 💜
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Fotos: Alessandro de Matteis

Festival: New Heritage
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Farbberatung auf dem New Heritage Festival

Guten Morgen zusammen!
Kürzlich habe ich bereits vom Düsseldorfer New Heritage Festival berichtet. Gemeinsam mit einer Kollegin hatte ich dort einen Interior Design-Stand und habe die Barber-Lounge ausgestattet. 🙌
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Auf dem Festival gab es von mir kostenlose persönliche Farb- und Einrichtungsberatung, die mir auch viel Spaß gemacht und bei den Besuchern Anklang gefunden hat. ☺️
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Ich liebe es einfach, Farben zu kombinieren und mit Materialien zu experimentieren! 👌
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Ob mit Holz, Textilien, Metall, Kunststoff oder Stein – Moodboards für Inneneinrichtungen zu kreieren ist eine wunderbare Tätigkeit! 💜
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Was ist euer Lieblingsmaterial?
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Foto: Alessandro de Matteis

 


N & L

N & L – Diese Buchstaben stammen aus dem Schriftzug einer Bäckerei. Ein Handelsvertreter für Polsterstoffe hat mir die beiden Metallbuchstaben, ein Überbleibsel aus dem elterlichen Betrieb, geschenkt. 👌
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Sie passen optimal zu mir! Klar, sie sind Smaragdgrün und „NL“ steht für mich persönlich für meine Herkunft, die Niederlande. Meine Mutter war gebürtige Rotterdamerin. Eine Stadt, in der ich in meiner Jugend auch kurz gelebt habe. 💜
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Wieder zurück in Deutschland wollte ich nichts lieber, als wieder in Holland zu wohnen. Die Mentalität der Einheimischen hat mir einfach sehr gelegen! Zudem habe ich mein Lieblingsgericht „Kip Kerrie“, ein Brötchen mit Curry-Huhn, sehr vermisst. Das surinamische Nationalgericht wurde durch die niederländischen Kolonien und die eingewanderten Surinamern, eingebürgert und ist in dort, wie bei uns der Döner, nicht mehr weg zu denken. 🤗
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Ganz abgesehen von den dutzenden Streusel- und Lakritzvariationen, dem Käse, den Teesorten und dem Vla, was typisch niederländisch und einfach super lecker ist! 👌
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Auf welches Nationalgericht könnt ihr in keinem Fall verzichten? 😊
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Das Foto ist übrigens auf dem New Heritage Festival in Düsseldorf entstanden. Dort hatte ich einen Stand und durfte, gemeinsam mit einer Kollegin, die Barber-Lounge einrichten.
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Foto: Alessandro de Matteis