Soweit so grün

Nach dem Verspachteln des Korpus und „nachmodellieren“ der abgebrochenen Kanten, schleife ich die Oberfläche gründlich ab und grundiere sie mit einem Buntlack, ein Farbrest, der verbraucht werden muss.
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Da ein Teil der Farbe wieder abgeschliffen wird, verwende ich noch nicht den guten neuen Lack, aber Achtung: beide Lacke sollten wasserbasiert und noch besser von der selben Marke sein! ☝️
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Nach dem Abschleifen erkenne ich, wo noch gespachtelt werden muss. In diesem Fall habe ich den oben beschriebenen Vorgang inkl. Lack nochmal wiederholt. Jetzt ist die Oberfläche super! 👌
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Den Innenbereich lackiere ich nun in dem helleren Farbton, die Außenseiten dunkler. Zwischen zwei Lackschichten nehme ich einen Zwischenschliff mit sehr feinem Schleifpapier vor. 🙌
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Die Türe habe ich abgeschliffen und zweifach in Teakgold gebeizt. Da die Rückwände wie zerschossen aussahen, habe ich Furnierplatten besorgt: aus Pappel. Das eignet sich eigentlich nicht so gut – Eiche oder Buche wäre besser – aber ich war eben im Baumarkt und nicht beim Fachhändler. Da nimmt man halt das, was nicht so krumm und schief ist… 😐
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Auf Maß zurecht geschnitten, habe ich die Rückwände abgeschliffen und 3x in Teakgold gebeizt um auf den Farbton der Türe zu kommen, da Pappel nochmal ein ganzes Stück heller war, als das Türfurnier.
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Bei den Rückwänden habe ich die Rückseite auch einmal gebeizt, da sich das Material sonst verbiegt. Wenn alles trocken ist, 2x mit Klarlack versiegeln, fertig. 🤗
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Die Rückwand, die hinter der Tür liegt, ist nur lackiert. Damit kein Spalt zwischen Gestell und Korpus entsteht, habe ich den Korpus mit einem Holzrest unterfüttert.
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Jetzt alles über Nacht trocknen lassen und dann zeige ich dem guten Stück sein neues Zuhause 💚💚💚