Sich mit schönen Dingen zu umgeben, ist wahrer Luxus….

Schöne Dinge zu verkaufen hingegen, ist gar nicht so einfach. 🙄
Ich war nie eine ausgesprochen gute Verkäuferin, da ich nur Objekte anpreisen konnte, die selbst schön fand und dann wollte ich mich nicht so gern davon trennen….😂
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In meinem Geschäft habe ich mich auch eher als Einrichtungsberaterin gesehen. Meine Kunden habe ich oft nach Bildern von ihren Räumlichkeiten gefragt, um das ideale Möbelstück auszusuchen oder, nicht selten, individuell aufzuarbeiten. 🙌
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Dafür hatten wir ein Lager mit unfertigen restaurierungsbedürftigen Vintagemöbeln und eine Theke mit vielen Farbmustern, Materialproben und Beispielbildern. Mit diesen „Werkzeugen“ ist es mir gelungen, Möbelstücke passend zu den Bedürfnissen unserer Kunden aufzuarbeiten und zu gestalten. 👌
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Kunden durften bei uns auch immer in die Werkstätten. Die Türen standen offen. Das war ein Angebot, daß gern genutzt wurde, inkl. „Plausch“ mit den TischlerInnen, wenn die Zeit es zuließ…
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Durch diese sehr individuelle Beratung hatten wir so gut wie keine Reklamationen. 😎
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Mir war es auch wichtig, die Möbelstücke in dem Zustand zu übergeben, in dem ich sie selbst gern in Empfang genommen hätte: generalüberholt und wohnfertig. Das zollt nicht nur dem Kunden gegenüber Respekt, sondern auch dem Möbelstück, dass es wert ist, die zweite Hälfte seines Daseins (Idealfall) mit bestmöglichen Voraussetzungen zu beginnen. ❤️